Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Was bedeutet »UBERGROUND«?


»UNDERGROUND«, genauer »London Underground«, ist der Name der ältesten U-Bahn der Welt (seit 1863). Charakteristisch und weltbekannt sind ihre Wahrzeichen: ein roter Kreis mit blauem Balken, der invers das Wort UNDERGROUND zeigt.

»UBERGROUND«, genauer »Smart Uberground Metro«, nennen wir analog dazu die von uns entwickelte, modernste Übergrundbahn der Welt, den »SUN GLIDER«.

Wir verwenden dabei den in im amerikanischen Englisch, aber inzwischen durch den Taxianbieter UBER weltweit üblich gewordenen Germanismus »UBER« für »ÜBER«.

Deshalb ist unsere Übergrundbahn kosmopolitisch gesprochen eine UBERGROUND METRO.




Warum nennen wir den SUN GLIDER »smart«?


Smart bedeutet heute so viel wie »frecher als klug, sozialer als clever, lässiger als bloß intelligent« Der Begriff smart sei nicht so einfach zu fassen«, schreibt Peter Glaser auf https://www.t-systems.com/de/best-practice/01-2018/fokus/begriffsgeschichte/was-bedeutet-smart-780562. »Erst waren nur Menschen smart«, führt er weiter aus. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts begannen technische Objekte sich zu verhalten, „als ob sie von einer Intelligenz angeleitet würden“. In Wortstatistiken zur Nutzungshäufigkeit, sagt Glaser, sei ab Anfang der 90er-Jahre ein raketenmäßiger, bis heute ununterbrochener Anstieg der Nennungen zu erkennen.

Mit dem Attribut smart wird heute nicht nur auf die besondere Modernität von Hardware oder Software hingewiesen. Als besonderes Feature steht »smart« auch für klein und handlich, pfiffig und effizient. Vor allem aber holt sich das smarte Ding (...) alles, was es braucht, ganz von selbst aus dem Netz. Aber „smart bedeutet heute nicht mehr nur technische Raffinesse“, sagt Andrea Licata, der in Berlin das „smart green“ Start-up Talenteco gegründet hat, „es ist ressourcenschonend, umweltfreundlich und nachhaltig.“

Genau das ist der SUN GLIDER – nahezu in Reinkultur. Er ist dreifach smart:

Erstens: Er versorgt sich selbst mit der einzig smarten Energie (Sonne), und zwar so smart, dass er 118% seines Verbrauchs erzeugen kann - ressourcenschonend, umweltfreundlich und nachhaltig.

Zweitens: Er steuert sich intelligent selbst mit kleinen und handlich, pfiffig und effizient gebauten Fahrzeugen - durch ein smartes, KI basiertes Steuerungssystem, das für einen echt wartefeien Takt und vieles mehr sorgt; eben »sozialer als clever, lässiger als bloß intelligent«.

Drittens: der SUN GLIDER, besser gesagt: seine Fahrzeuge entstehen auf die smarteste Weise, die Fertigungstechnologie heute bieten kann, durch den revolutionären 3 D Druck in Mikrofabriken (siehe INDUSTRY 5.0). Diese Art zu fertigen holt alles, was sie braucht, ganz von selbst aus dem Netz.




Was verstehen wir unter »METRO«?


Die »Métro Paris«, eigentlich »Compagnie du chemin de fer métropolitain de Paris«, ist das U-Bahn-System der französischen Hauptstadt (erste Linie: 1900).

In Anlehnung daran hat sich umgangssprachlich der Begriff »Metro« im gleichen Sinne wie U-Bahn durchgesetzt. Viele verstehen unter einer Metro jedoch nicht nur die U-Bahn als solche, sondern auch das ganze Netz des öffentlichen Nahverkehrs in einer Metropole und schließen Busse und andere Fahrzeuge mit ein.

Wir benutzen daher den Begriff METRO für unsere Bahn, die smarte UBERGROUND Bahn, den SUN GLIDER mit Vorbedacht im letztgenannten Sinne.

Wir verstehen darunter eine smarte Neuinterpretation des Metrokonzepts bestehend aus handlich, pfiffig und effizient gebauten und solargetriebenen Hochfahrzeugen für den Personen und Güterverkehr, baugleichen autonomen Bussen für die letzte Meile, und kleinen elektrischen Fahrzeugen, am liebsten Pedelecs und (weil es gerade chic ist) auch E-Scooter.

Besonders faszinieren uns elektrische Lastenbikes als Vehikel auf der letzten Meile eines nachhaltigen öffentlichen Güterverkehrs in der Stadt von Morgen.




Was ist eine »METROPOLE«?


Zunächst einmal muss man festhalten, dass im 21. Jahrhundert die Mehrheit der Bevölkerung weltweit, aber insbesondere in Europa in Metropolen lebt (anders als vor 100 Jahren!).

Das könnte man falsch verstehen, wenn man, wie es üblich geworden ist, unter einer METROPOLE nur Riesen-Städte versteht. Aber das ist falsch.

Metropole bedeutet »MUTTERSTADT«, nicht »Riesenstadt«. Das ist nicht nur die genaue Übersetzung des griechischen Wortes »Metropolis«, sondern auch der gemeinte Sinn. Alle Städte mit einem urbanen Umfeld, das funktionell auf sie ausgerichtet ist, sind METROPOLEN. In romanischen Sprachen nennt man das »Urbanisation«, im Bürokratendeutsch »Oberzentrum«. Es ist genau das, was die Griechen mit »Metropolis« gemeint haben.

Ein anderer, sich mehr und mehr durchsetzender Begriff ist »Metropolraum«. Dieser Begriff ist deshalb interessant, weil er belegt, dass im dicht besiedelten Europa eine Art Doppelstruktur aus wenigen Mega-Cities und immer beliebter werdenden, kleineren und mittleren Großstädten mit metropolitanem Umfeld an Bedeutung gewinnt. Siehe den Beitrag in unserem Blog.

Diese in Europa immer attraktiver werdenden METROPOLEN nennen wir »Meso-Cities« (von gr. meso=mittel) und grenzen es ab von Mega-City.




Was ist »INDUSTRY 5.0« ?


Mit »Industrie 4.0« wird das Zusammenwachsen von Informations- und Kommunikationstechnik mit der industriellen Produktion bezeichnet, wodurch es möglich werden soll, die ganze Wertschöpfungskette zu optimieren.

Unabhängig davon, wie sinnvoll die gesamte Terminologie ist, nennen wir jene Stufe der industriellen Produktionsweise »Industry 5.0«, die danach kommt und die kapitalistische Produktionslogik durch Digitalisierung und die Verteilstruktur des Internets komplett auf den Kopf stellt.

»Produkte«, wenn der Begriff überhaupt noch angemessen ist, bestehen in der Industry 5.0 aus computergenerierten Steuerungsdaten für die Produktion und werden als digitaler Datensatz über das Internet global verteilt. Der »Konsument« kann die »Produkte« dann auf dezentralen Fertigungsgeräten selber produzieren.

Welche Geräte das auch sein werden, heute sind es meist 3 D Drucker. Schon heute erlauben sie die dezentrale Herstellung jedes nur denkbaren Gutes am Orte des Verbrauchs.

Industrielles Kapital muss nicht mehr an bestimmten Orten konzentriert werden. Die Massenprodukte müssen nicht mehr in einem teuren Prozess verteilt und finanziert werden.

Für die Industry 5.0 gilt das komplette Gegenteil, nämlich die Dezentralisierung des Kapitals, die Eliminierung des Handels- und Finanzkapitals aus dem Wertschöpfungszyklus sowie die direkte Güter-Produktion beim Endnutzer selbst oder in Mikrofabriken in seiner unmittelbaren Nähe.

Neben allem anderen führt das zu einer massiven Kosten-Degression der Industriegüter bis hin zum Wegfall der Ertragsrate.

Deshalb markiert das Aufkommen der Industry 5.0 für viele den Grenzübergang hin zu einer postkapitalistischen Produktionsweise. Neue industrielle Akteure, die zum Beispiel Fahrzeuge anbieten, die vor Ort in sog. »Mikrofabriken« mit 3 D Druckern hergestellt werden können, sind die Vorboten dieses Wandels, der am Ende die gesamte Industrie erfassen wird!




Was versteht man unter der »Stadt der kurzen Wege«?


Die »Stadt der kurzen Wege« kann man als städtebauliches Alternativkonzept zum funktionalistischen Stadtwachstum der Moderne und seinem typischen Verkehrsaufkommen verstehen.

Das Stadtwachstum hat in Großstädten und metropolitanen Regionen zu einer urbanen Differenzierung aus Innenstädten (Arbeit, Einkauf, Bildung & Entertainment), Industrie- und Versorgungszentren (Arbeit & Versorgung, auch medizinische) und Wohngebieten in peripheren Stadtteilen bzw. in kleineren Städten am Rande der Metropolen geführt. Der Effekt ist ein massives »Pendler-Problem« mit erheblich negativen Folgen für Staus, Luftverschmutzung und Umweltzerstörung, unvermeidliche Verkehrsströme, die selbst bei weiterem drastischen Straßenausbau nicht ohne Staus bewältigt werden können.

Die »Stadt der kurzen Wege« setzt dem die urbane Funktionsmischung entgegen. Diesem Leitbild zufolge kann das Verkehrsbedürfnis verringert, die Fußgängerfreundlichkeit erhöht und somit Verkehr insgesamt vermieden werden.

Wo räumliche Distanzen zwischen Wohnen, Arbeit, (Nah-)Versorgung, Dienstleistung, Freizeit und Bildungsorten gering sind, dürfte zu Fuß gehen, Radfahren oder der öffentliche Personennahverkehr zunehmen, motorisierter Individualverkehr hingegen abnehmen. Ein wichtiges Element dafür ist also die Wohnraumverdichtung sowie die Multifunktionalität von Stadtquartieren.

Studien zeigen aber, dass eine verdichtete und funktionsgemischte Siedlungsstruktur allein nicht ausreicht, sondern dass auch umfassende Maßnahmen im Verkehrsbereich für eine „Stadt der kurzen Wege“ erforderlich sind.




Seit wann gibt es den SUN GLIDER ?


Die Geschichte des SUN GLIDER begann 1993.

Prof. Dr. Dieter Otten entwickelte damals als Direktor des Wissenschaftsparks Gelsenkirchen im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Bauausstellung_Emscher_Park) das Konzept einer solargetriebenen Hochbahn zusammen mit Düsseldorfer Industrie-Designern. Er nannte die Metrobahn in der + 1 Ebene »SUN GLIDER«.

Die Idee war als Vorschlag für die EXPO 2000 in Hannover gedacht. Realisiert wurde der Vorschlag nicht.

2012 entwickelte Dieter Otten als Direktor der SOLAR POWER PLANT Lassithi Ltd. eine Weiterführung des Konzeptes für Kreta. Dort sollte eine solarbetriebene + 1 Metro die Flughäfen Chania, Heraklion und Sitia verbinden. Dies Projekt trug die Bezeichnung DEMOKRIT und enthält bereits die Komponenten E-Mobilität und der Shared Mobility.

2017 schließlich entstand unter der Leitung von Dieter Otten das aktuelle und nunmehr umfassende SUN GLIDER Konzept, das auch die jüngsten Entwicklungen in der Elektromobilität und dem autonomen Fahren berücksichtigt.

2018 veröffentlichte Dieter Otten als Geschäftsführer der Firma TCSO Industries Beteiligungs UG das neue Konzept. Das SUN GLIDER Konzept von 2018 hat sich dabei erheblich weiterentwickelt und ist zu einem ganzheitlichen, smarten, uberground Metrosystem geworden.




Was ist das Besondere am SUN GLIDER?


Das Besondere ist seine umfassende Ganzheitlichkeit.

Der SUN GLIDER ist

  • ein schienengebundenes Nahverkehrssystem in der + 1 Ebene;
  • eine UBERGROUND Bahn, die in ein ganzheitliches Netzwerkkonzept von öffentlicher und privater Mobilität eingebunden ist;
  • ein System, das sich selbst zu 118 % mit Solarstrom versorgt und daher genügend Reserven hat, um erhebliche Teile der unabhängigen E-Mobilität ebenfalls mit Solarstrom zu versorgen;
  • ein schienengebundenes Verkehrsmittel, das mit einem Netz von kleinen, baugleichen Shuttlebussen auf dem Boden eng verzahnt ist. Kleine baugleiche autonome Busse bedienen die letzte Meile und bringen die Fahrgäste auf Wunsch auch bis zur Haustür;
  • das erste komplett App gesteuerte Verkehrssystem, das mittels künstlicher Intelligenz das Nutzerverhalten der Fahrgäste genau voraussagen und zu jeder Zeit einen wartefreien Takt von 3-5 Minuten garantieren kann (»atmender Takt«);
  • ein Metro-System, das nicht nur öffentlichen Personenverkehr sondern auch öffentlichen Güterverkehr anbietet und das Streckensystem optimal ausnutzen kann;
  • eine Metro, die die Verteilung der öffentlich transportierten Güter aus dem schnell wachsenden Paket-, Kurier und Express-Geschäft mit eigenen Cargo-Hubs für die privaten Logistikunternehmen unterstützt;
  • ein Metrosystem, in dessen Stationen Mobility Hubs für die ganze Stadt sind, so dass die Bahn mit der privaten Mobilität verzahnt werden kann;
  • ein Metrosystem, das ein komplettes Fahrzeug-Sharing von E-Fahrzeugen (das sind vor allem Pedelecs) voll in ihr Mobilitätsangebot einbezieht.




Was versteht man unter 3-D-Druck?


3-D-Druck ist laut Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/3D-Druck#cite_note-1) »eine umfassende Bezeichnung für alle Fertigungsverfahren, bei denen Material Schicht für Schicht aufgetragen und so dreidimensionale Gegenstände erzeugt werden. Dabei erfolgt der schichtweise Aufbau computergesteuert aus einem oder mehreren flüssigen oder festen Werkstoffen nach vorgegebenen Maßen und Formen (siehe CAD/CAM). Beim Aufbau finden physikalische oder chemische Härtungs- oder Schmelzprozesse statt.

Typische Werkstoffe für das 3D-Drucken sind Kunststoffe, Kunstharze, Keramiken und Metalle. Inzwischen wurden auch Carbon- und Graphitmaterialien für den 3D-Druck von Teilen aus Kohlenstoff entwickelt. Obwohl es sich oft um formende Verfahren handelt, sind für ein konkretes Erzeugnis keine speziellen Werkzeuge erforderlich, die die jeweilige Geometrie des Werkstückes gespeichert haben (zum Beispiel Gussformen).

»3D-Drucker werden in der Industrie, im Modellbau und der Forschung eingesetzt zur schnellen und kostengünstigen Fertigung von Modellen, Mustern, Prototypen, Werkzeugen und Endprodukten. Daneben gibt es Anwendungen im Heim- und Unterhaltungsbereich, dem Baugewerbe sowie in der Kunst und Medizin.«




Was hat das mit der Welt der Industrie zu tun?


Dieter Otten hat in seinem 1986 bei rowohlt erschienenen, zweibändigen Klassiker über die Industriegeschichte Europas (»Die Welt der Industrie«, Band Zwei, »Entstehung und Entwicklung der modernen Industriegesellschaft«) im visionären 4. Buch (»Die industrielle Revolution des 21. Jahrhunderts«, S. 555 ff.) bereist klar und deutlich auf die besondere Bedeutung der Künstlichen Intelligenz für die Industrie hingewiesen (S 573.). Aber noch bedeutsamer scheint - aus heutiger Sicht - seine Prognose von 1986, dass die Kombination von KI und Internet (damals nannte man das noch »Telematik«) zu einer völlig neuen Dimension zusammenwachsen würde, in der die Weltökonomie nicht mehr auf der zentralen Produktion von Gütern und deren weiltweiten Verteilung mit gigatischem Transportaufwand, sondern (in der Industrie zumindest) auf der globalen Kommunikation von Daten, Konstruktionsplänen und Steuerungsdaten beruhen werde. Dieter Otten beschreibt in dem Text von 1986 zunächst am Beispiel der sich vor seinen Augen vollziehenden Revolution im Pressebereich (Desktop Publishing ) ein fundamental neues Jahrtausendprinzip, das er »Umkehrung der Produktionslogik in Kapitalismus« nennt. Produziert wird dezentral in »Klein-Fabriken« oder »High Tech Werkstätten« (S.586ff) oder sogar zuhause (in Keller und Hauswirtschaftsraum) und vermutete auf S. 587 bereits, dass Autos ebenso hergestellt werden könnten wie Druckerzeugnisse, denn schließlich sei der damals aufgekommene Laserprinter für Desktop-Publishing auch nichts anderes als ein Miniatur 3-D-Drucker, der kleinste Kohlenstaub-Reliefs an der Stelle auf die Seite häufelt, wo der Laser vorher das Papier aktiviert hat. »Automobile beispielsweise«, so vermutet Otten (S. 588), »müssen nicht mehr in großen Fabriken zentral hergestellt und teuer vertrieben werden. Sie können auch in dezentralen Stützpunkten (..) auf integrierten Produktionsautomaten nach digital abrufbaren Blaupausen hergestellt ( heute würde er sagen »gedruckt«) werden«. Dieter Otten glaubte 1986, unsere Phantasie reiche nicht aus, alle Möglichkeiten und Schwierigkeiten auszumalen, die damit verbunden seien. und doch lage er erstaunlich richtig. Aber eins stimmt wohl auch: alles werde zu einem fundamentalen Bruch unserer bisherigen Wirtschafts- und Industriegeschichte mit ihren festgefügten Dogmen über Produktion, Markt, Kapital und Wohlstand führen. Mit der Dezentralisierung der Produktion bis hin zum Konsumenten (manche nennen ihn schon »Prosumenten«) werde nicht nur die Produktionsebene revolutioniert. Der gesamte Vertrieb (Stichwort Ladensterben) und der noch boomende Logistik-Sektor werden davon massiv betroffen und marginalisiert - an erster Stelle das Finanzkapital; S. 589f.. Welche Folgen wird das für die kapitalistische Gesellschaftsordnung haben? Diese Frage bileb damals (1986) unbeantwortet... Man kann sicher nachvollziehen, was der Kontakt von Dieter Otten mit Local Motors für ihn bedeutet hat. Ein Mega Dejá Vue!!